Das Jahr 2011

Bürgerstiftung fördert musikalische Bildung

Adventskonzert und Feier der Blasmusikschule zeugen vom hohen Niveau im MV Neuburgweier

Ehrung für 10 jährige Aktivität: Angela Klein, Katharina Schwarz, Florian Bodrogi

Beim diesjährigen Adventskonzert
brachten die Musiker/innen des Hauptorchesters die St. Ursula Kirche zum Klingen.
Schon das erste Stück „Einzug der Gäste auf der Wartburg“ von Richard Wagner,
erfasste das Publikum. Mit dem „Ungarischen Tanz“ von Johannes Brahms und dem Werk „Pilatus“ einer Originalkomposition für Blasmusik wagte sich das aus 53 Musikerinnen
und Musikern bestehende Orchester in die Welt der symphonischen Blasmusik. In
diesen Werken, sowie in „Jesus Christus Superstar“, präsentierte sich das
Orchester als ausgeglichener und voluminös intonierender, sicherer Klangkörper.
Mit besinnlichen Melodien im Rahmen des Konzertabends ermöglichte das Orchester
immer wieder Bezüge zur Adventszeit. Das Bläserensemble unter der Leitung von
Josef Kurcz verstand es, die musikalische Ausdruckskraft des Quintetts durch
Perfektion und Intonation wieder zu spiegeln. Simone Rinderle stellte durch
ihre theologischen Gedanken und Texte gekonnt die Verbindung der dargebrachten
Musikstücke zur Advents- und Weihnachtszeit her. Der Lohn für die gezeigten
Leistungen der Musiker/innen war ein begeistertes Publikum, welches die Akteure
mit großem Applaus feierte.

Zum Abschluss lud der 1. Vorsitzende Klaus Schwarz alle Anwesenden zur anschließenden Adventsfeier in die Festhalle ein. Im Laufe des Abends ehrte der Vorsitzende des Bezirks Obere Hardt, Herr Robert Kary, im Auftrag des Blasmusikverbandes Karlsruhe, für 10 Jahre aktives Musizieren Angela Klein, Katharina Schwarz und Florian Bodrogi. Zwischen den Ehrungen spielte das Sorpresa-Orchester des Vereins, unter der Leitung von Mario Pepelko, zur Unterhaltung der Gäste unserer Adventsfeier. Mit der Durchführung unserer jährlichen Tombola, für die unsere Mitglieder viele Gaben gespendet hatten, ging ein gemütlicher und besinnlicher Abend zu Ende und beschloss für die Aktiven das laufende Jahr.

 

Am folgenden Tag führte die Blasmusikschule des Vereins ihre Feier zum Advent durch. Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die Gäste. So präsentierten sich die frühmusikalische Förderung unter der Leitung von Ana Maria Gramacho-Narloch, die Blockflöten-, Querflöten- und Klarinettenschüler mit verschiedenen Spielstücken. Im Rahmen der Veranstaltung überreichte Heinz Wöstmann, der Vorsitzende der Bürgerstiftung, der Schulleiterin Frau Doris Wesserling eine Schülerklarinette. Der MV und die Rheinwald-Grundschule betreiben über viele Jahre eine erfolgreiche Kooperation.
Im neuesten Projekt, der Klarinettenklasse, haben sich 12 Grundschüler
entschieden die Klarinette im Einzelunterricht und im Schulensemble zu
erlernen. Der MV hat für dieses Projekt die Instrumente mitfinanziert. Durch
die Bürgerstiftung Rheinstetten erfährt die Rheinwaldschule eine willkommene
und notwendige Förderung in diesem Projekt. Das Sorpresa-Orchester unter der
Leitung von Mario Pepelko setzte den musikalischen Schlusspunkt des Nachmittages.
Damit verbunden war auch ein Dankeschön an alle Helfer, Mitglieder, Musiker/innen
und Dirigenten und an die Musiklehrer für die Unterstützung und ihr Mitwirken
im vergangenen Jahr.

MV Vorsitzender Klaus Schwarz, Schulleiterin Doris Wesserling,
Die musikalischen Leiter Mario Pepelko, Peter Bresch, Jürgen Knam

Ein herzliches Dankeschön an die musikalischen Leiter des Musikvereins Neuburgweier Jürgen Knam, Mario Pepelko und Peter Bresch. Sie haben durch ihr Engagement viel zum musikalischen Erfolg der verschiedenen Orchester und Ensembles des Musikvereins beigetragen.

Vielen Dank an die Glückwunschbringer des Musikvereins Neuburgweier Adolf Neu, Bernhard Schof, Peter Ret und Kurt Schlund. Durch ihre musikalische Präsenz und Grußbotschaften erfreuen sie das ganze Jahr über die Mitglieder des MV bei  Geburtstagen, Jubiläen und Feierlichkeiten.

Die Glückwunschbringer Bernhard Schof, Adolf Neu, Kurt Schlund

MV Neuburgweier zu Gast bei MV Vecsés/Ungarn

Alte Freundschaft bekommt neue Impulse

Vor zwei Jahren reiste der MV Neuburgweier nach Navarrenx. Nun
stand für 2011 eine weitere Partnerstadt Rheinstettens, Vecsés in Ungarn, auf
der Reiseagenda. Der letzte Besuch des MVN in Vecsés lag schon 17 Jahre zurück.
Anfang der 1990er Jahre waren die ungarischen Musiker mehrmals zu Gast in
Rheinstetten und bei den Mitgliedern und Musikern des MVN untergebracht.
Mit dieser Reise wollte der MV Neuburgweier den noch lose bestehenden Kontakten
zu den Musikern in Vecsés neue Impulse verleihen.

 

So wurde die Reise der Musiker aus Neuburgweier für Beginn der
Herbstferien dieses Jahres geplant. Am Samstagvormittag wurden die
Musiker/innen aus Neuburgweier am Proberaum des MV Vecsés sehr herzlich
empfangen. Den MVN erwartete in den kommenden Tagen ein Kulturprogramm, welches die Musikkameraden aus Vecsés sehr professionell vorbereitet hatten. Der Besuch des Reiterhofes Dobrovitz, dessen edle Pferde im Vierspänner Weltmeister wurden und eine Führung durch das Heimatmuseum mit anschließendem Dorfrundgang brachte einen Einblick in die Donau–schwäbische Geschichte dieses Ortes. Ein weiterer Teil des Kulturprogramms war eine Stadtrundfahrt durch Budapest mit Besichtigung von herausragenden Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel der
Markthalle und des Stefansdoms. Den Höhepunkt fanden die Musiker/innen am Abend
auf der Fischerbastei. Von dort aus bot sich eine grandiose Aussicht auf das
Stadtpanorama dieser Donaumetropole sowie auf das hellerleuchtete Parlamentsgebäude.

Der Besuch des Familienbetriebes Sauer, welcher überregional auf die Verarbeitung
von Kraut spezialisiert ist, brachte einen Einblick in die hiesigen Arbeitsmethoden und drückte durch die herzliche Bewirtung die große Wertschätzung gegenüber allen Rheinstettenern aus.

Neben den kulturellen Sehenswürdigkeiten nahmen die persönlichen Begegnungen zwischen den Musikern beider Vereine einen wichtigen Platz ein. Mit der Teilnahme am abendlichen Gottesdienst, dem anschließenden Totengedenken an den Ehrenmählern und dem gemeinsamen Musizieren auf dem Friedhof an Allerheilgen, zeigte sich die gegenseitige Verbundenheit.

 

Musikalischer Höhepunkt dieser Reise war das in der Dorfschule abgehaltene Gemeinschaftkonzert. Der MV Vecsés brillierte mit seinen Donau–schwäbischen Musikstil. Im Jahr 2010 wurden sie als beste Donau-schwäbische Blaskapelle ganz Ungarns ausgezeichnet. Der MVN bot durch seine schwungvollen Beiträge eine gute Ergänzung zum abendlichen Programm. Durch zwei gemeinsam gespielte Musikstücke brachten die Musikvereine ihre gegenseitige Freundschaft zum Ausdruck. Der Vorsitzende Klaus Schwarz überbrachte im Rahmen des Konzertabends auch die Grußbotschaft von OB Sebastian Schrempp, welche durch Maria Schof ins Ungarische übersetzt wurde. Die Partnerschaft zwischen Vecsés und Rheinstetten lebt vom Engagement seiner Bürger, so die Botschaft von OB Schrempp, die Klaus Schwarz in seinen Ausführungen ebenfalls bekräftigte.

 

Während der Tage in Vecsés fand auch ein Arbeitstreffen der MV Vorsitzenden Josef Fasekas und Klaus Schwarz mit ihren Vorstandsmitgliedern statt. Dabei wurden Ideen und Vorschläge ausgetauscht, wie die zukünftige Zusammenarbeit beider Musikvereine sich gestalten kann. Monatlicher Kontakt über E-Mail, Skype oder Telefon der Vereinsverantwortlichen wird ein verlässlicher Baustein im zukünftigen Miteinander beider Vereine sein. Man wolle voneinander lernen und von den jeweiligen Stärken des anderen profitieren, so das Fazit der Besprechung. Die dafür notwendigen Rahmenbedingungen sollen in weiteren Schritten erarbeitet werden.

 

In einem klassischen ungarischen Weingut wurde mit den Musikern aus Vecsés die

vertiefte Freundschaft nochmals gefeiert. An diesem Abend überbrachte der Bürgermeister von Vecsés, Herr Csabo Salaho, den Dank und die Anerkennung für den Besuch des MV Neuburgweier in Vecsés. Er lobte das gelungene Gemeinschaftskonzert, welches ein Zeichen für ein funktionierendes Zusammenwirken sei. Es sei ihm ein Anliegen, das regelmäßige Zusammenkommen
beide Vereine zu fördern und zu unterstützen. Partnerschaften zwischen den
Kommunen leben durch die persönlichen Begegnungen, so Bürgermeister Csabo
Salaho in seinen Ausführungen.

Nach vielen Eindrücken und Erlebnissen traf man sich am Proberaum, um auf Wiedersehen zu sagen. Mit tief berührten Herzen und nach innigen
Umarmungen nahmen die Musiker/innen von ihren Gastgebern Abschied. Mit Musik
und Dankesworten sagte der MV Vecsés „Búcsú". Klaus Schwarz dankte für all die
Erlebnisse und Begegnungen, die mehr als ein Geschenk waren und lud zu einem
baldigen Wiedersehen nach Neuburgweier ein.

Besuch aus Palca/Peru

Kurz vor der Heimreise statteten die Gäste aus Peru dem MV Neuburgweier am Montag, dem 17.10.2011, noch einen Besuch ab. Während der Probe und auch im Nachklang informierten sich die Gäste über die Arbeit des Musikvereins. Sie zeigten sich beeindruckt von dem Generationen übergreifenden Orchester, der guten Jugendarbeit und dem musikalischem Niveau des Orchesters. Herr Waidner übersetzte die Fragen der Musiker/innen unter anderem nach den Bildungsmöglichkeiten und musikalischen Interessen der Jugendlichen in Palca. Die Gäste aus Palca bedankten sich für die große Gastfreundschaft und herzliche Aufnahme in Neuburgweier und Rheinstetten. Partnerschaft lebt durch Begegnungen, so der 1.Vorsitzender Klaus Schwarz bei seiner Ansprache. Er dankte in diesem Zusammenhang den Musikern Martin Bohse, Dominik Walther und Harald Neu, die selbst in Palca waren und aktiv am Partnerschaftsgedanken mitwirken.

 

Silberprüfung bestanden

In der Zeit vom 07.08. bis 13.08.2011 weilten unsere Schlagzeuger, Sören Hauser und Philipp Walther, in der Musikakademie in Kürnbach, um das JMLA in Silber abzulegen. Nachdem sie im Vorfeld von unserem Dirigenten Jürgen Knam Unterricht in Theorie, Gehörbildung usw. erhalten hatten, fuhren sie gut vorbereitet nach Kürnbach. In dieser Woche hatten sie die Gelegenheit, ihr theoretisches Wissen mit ihrem musikalischen Können zu kombinieren um die Silberprüfung erfolgreich abzulegen. Der MV Neuburgweier gratuliert noch einmal recht herzlich und freut sich darüber, dass die jahrelange Ausbildung im Verein Früchte trägt. Ebenfalls bedanken wir uns bei unserem Dirigenten für die sehr gute Vorbereitung der Prüflinge.

Staunen bei Musik mit Zirkusakrobatik

Sommernachtskonzert 2011 des MV Neuburgweier

Bereits beim Einlass in die zum Zirkuszelt umfunktionierte Zelthalle war die Atmosphäre des Abends spürbar. Trapezseile, Clownkostüme und eine angedeutetes Zirkuszelt stimmten die Gäste auf diesen Abend ein. Unter
großem Beifall zogen die 52 Musiker/innen des Hauptorchesters in die
Artistenarena ein. Gleich im ersten Stück schlug das Hauptorchester einen
musikalischen Bogen in Richtung Keimzelle der Nachwuchsförderung des
Musikvereins. Die Kinder der frühmusikalischen Förderung unter der Leitung von
Ana Maria Gramacho Narloch interpretierten den Einzug der Gladiatoren tänzerisch
und mit Pantomime. Das Sorpresa-Orchester des Musikvereins unter der Leitung
von Mario Pepelko ermöglichte im Rahmen des Konzertabends einen Einblick in die
qualitativ hohe musikalische Nachwuchsarbeit der Instrumentalausbildung.

Als herausragende musikalische Artisten brillierten im Hauptorchester Stefan Blass an der Trompete, Mario Pepelko an der Posaune und Sören Hauser am Xylophon.

 

Die Fröhlichkeit in der Spielfreude des Hauptorchesters wurden von dem Artisten Valentin Stolz und dem Feuerschlucker Philipp Erly durch perfektes Jonglieren mit Keulen und Diabolo sowie atemberaubendes Feuerschlucken umrahmt. Der Höhepunkt dieses Abends war ohne Zweifel der Beitrag der Grundschüler aus der Rheinwaldschule.

Ein Tag im Zirkus, so der Titel, welchen das Hauptorchester in 7 Sätzen intonierte. DieSchüler der Rheinwaldschule interpretierten durch Menschenpyramiden, Jonglieren, Einradfahren, Clowns sowie einer menschlichen Kanone die Musik des
Hauptorchesters. Durch die Leichtigkeit und den Spaß der Schüler an den
Darbietungen war die Zirkusatmosphäre regelrecht spürbar. Der ausgewogene Klangkörper des Hauptorchesters konnte durch Dynamik und musikalischer Ausdruckskraft die vorgeführten Kunststücke synchron wiedergeben. Das begeisterte Publikum, an der Spitze Oberbürgermeister Sebastian Schrempp und Ortsvorsteher Gerhard Bauer, staunten und honorierten dieses Ergebnis der lebendigen und Ergebnisorientierten Kooperation zwischen Musikverein und Grundschule mit tosendem Applaus.

In sympathischer Weise und mit treffenden Formulierungen führte Moderator Florian Hauser durch das abendliche Zirkusprogramm. Vorsitzender Klaus Schwarz konnte zufrieden den Dank an den musikalischen Leiter des Hauptorchesters, Herrn Jürgen Knam, sowie an alle Mitwirkenden des Abends weitergeben.

Bei angenehmen Temperaturen, erfrischender Bewirtung durch die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Neuburgweier ließen die zahlreichen Gäste diesen unvergesslichen musikalischen Zirkusabend ausklingen.

 

Probewochenende des Sorpresa-Jugendorchesters

“Elf Freunde sollt ihr sein“, so das Zitat eines berühmten Fußballlehrers. Dass das aber auch mit 18 Musiker(n)innen geht, hat er wohl nicht gedacht. So fuhr das Sorpresa-Orchester vollbepackt und hochmotiviert am vergangenen Freitag ins Probewochenende. Das Naturfreundehaus in Keltern-Dietlingen schien dazu die passende Spaßburg zu sein. Auch das sonnige Wetter trug dazu bei, dass das Unternehmen ein voller Erfolg wurde. So konnten die Gesamtproben im Haus und die Registerproben draußen in der freien Natur durchgeführt werden. Zum Ausgleich gab es natürlich Kino, Playstation-Wettkämpfe, Tischtennis, eine Nachtwanderung, viel Zeit zum Quatschen und Spiele die sich als wahre Renner entpuppten. Die Musikstücke für die kommenden Auftritte des Sorpresa-Orchesters und für das Sommernachtskonzert am 9. Juli konnten dank der Geduld unseres Sorpresa-Dirigenten Mario Pepelko detailliert erarbeitet und Fehler weitgehend abgestellt werden. Somit hat das Orchester das notwendige Rüstzeug für seine Auftritte. Dank des Einsatzes von “Smörebröd“ Ralf Wagner und seinem Team Jürgen, Nicole und Tatjana gab es auch in Punkto Technik, Verpflegung und seelischer Betreuung keine unerfüllten Wünsche, so dass sich alle sichtlich wohl fühlten. Zum Ende des Probewochenendes packten alle noch einmal richtig mit an und brachten die Bude auf Hochglanz. Pünktlich trat der ganze Tross am Sonntagnachmittag die Heimfahrt an und sicherlich werden die Jugendlichen und ihre Betreuer noch lange von diesem Gemeinschaftserlebnis zu berichten haben.

 

Mitgliederversammlung 2011

MV Neuburgweier setzt auf nachhaltige Vereinsarbeit - Sommernachtskonzert wird Höhepunkt im Jahresprogramm

 

Im Rahmen seines Rechenschaftsberichtes in der diesjährigen Mitgliederversammlung wagte der Vorsitzende Klaus Schwarz einen Blick in die Zukunft des Orchesters und des Vereins. Die beruflichen und schulischen Anforderungen  der  vielen jungen Musiker im Hauptorchester wirken sich stark auf das Freizeitverhalten der Hobbymusiker aus. Die gesellschaftliche Weitertwicklung und das veränderte Freizeitverhalten vieler Aktiven machen auch vor dem Musikverein nicht halt. Deshalb benötigt man Antworten, um dem Vereinsauftrag in der heutigen Zeit gerecht zu werden, so K. Schwarz in seinen Ausführungen. Das Hauptorchester ist dadurch immer Schwankungen in der Besetzung der Instrumentenregister ausgesetzt. Diesen Schwankungen gilt es immer wieder aufs Neue  auszugleichen. Der Musikverein Neuburgweier befindet sich dabei auf einem guten Weg. Eine effiziente Jugendarbeit eingebettet in ein breit gefächertes musikalisches Bildungsangebot werden diesem Anspruch mehr als gerecht. Die Kooperation mit der Rheinwald-Grundschule und neuerdings mit dem Kindergarten St.Ursula erweist sich weiter als Erfolgsmodell und sorgt für einen gut ausgebildeten Nachwuchs.

 

 Allerdings benötigt das zukünftige ehrenamtliche Engagement der Vorstandschaft  neue Strukturen.  Schwarz teilte mit, dass er in den vorhandenen Strukturen nur noch für eine begrenzte Zeit als 1.Vorsitzender zur Verfügung stehe. So möchte Schwarz  für die kommenden Jahre die Organisation und Zuständigkeit in der Vereinsführung  ändern. Damit soll die Nachhaltigkeit in der Qualität der Arbeit des Musikvereins gewährleistet werden.

 

Der 370 Mitglieder zählende Musikverein konnte auf einen guten Finanzhaushalt durch seine Rechenschaftsberichte verweisen.  ARGE Vorsitzende Jürgen Burkart konnte die einstimmige Entlastung der Mitgliedsversammlung aussprechen. 

Hubert Krämer erläuterte den Anwesenden Mitgliedern die Notwendigkeit einer Beitragserhöhung. So wurde durch die Versammlung eine Erhöhung des Einzelmitgliedsbeitrages von 18 auf 21 Euro  beschlossen. Familienbeitrag von 30 auf 35 Euro

Musikervorstand Stefan Blass konnte zahlreiche Musiker mit dem Bronzen, Silbernen und Goldenen Musikerbrief  für fleißigen Probebesuch auszeichnen. 2. Vorsitzende Ralf Wagner erläuterte, dass von den 57 Musikern des Hauptorchesters im Jahresdurchschnitt 44 Musiker in jeder Probe anwesend waren.

 

Die Dirigenten Jürgen Knam und Mario Pepelko verwiesen in ihren Ausführungen auf die  hohe musikalische Qualität und die Leistungsbereitschaft ihrer Musiker/innen.

Im Ausblick teilten die  Dirigenten mit, dass im diesjährigen Sommernachtskonzert am 9.Juli das Thema Zirkus durch Musik, Artisten, Jongleure und Clowns  zu einem Highlight im Jahresprogram werden wird.

Am 2. und 3.Juli wird der Musikverein am Fährfest der Neuburgweierer Vereine mitwirken. Ende Oktober 2011 fährt der Musikverein mit seinem Hauptorchester  nach Veces in Ungarn, eine der Partnerstädte Rheinstettens. Das traditionelle Advenstkonzert am 10.Dezember  in der St.Ursula Kirche wird durch traditionelle aber auch moderner Advenstmusik gestaltet sein.

Bericht des Dirigenten Jürgen Knam
Verleihung der Musikerbriefe

Landesförderprogramm Singen, Bewegen, Sprechen

Am Rande einer Informationsveranstaltung im St. Augustinusheim informierte sich Staatssekretär Georg Wacker beim 1. Vorsitzenden K. Schwarz über den Stand der Kooperation des Musikvereins Neuburgweier und dem kath. Kindergarten St. Ursula.

 

Der MV Neuburgweier ist seit Oktober in das Landesförderprogramm Singen, Bewegen und Sprechen aufgenommen. Im Rahmen eines 6 Jahre dauernden Projektes werden Kinder 2 Jahre im Kindergarten und anschließend 4 Jahre in der Grundschule zusätzlich musikalisch in ihrer Entwicklung gefördert. Durch Lehrkräfte des Musikvereins und pädagogische Mitarbeiter des Kindergarten bzw. der Grundschule werden Kinder durch Singen, Bewegen und Sprechen ganzheitlich in ihren Begabungen unterstützt und es wird die Möglichkeit geschaffen sich darin

 

weiterzuentwickeln. Kulturstaatssekretär Wacker, zuständig für Schule Bildung und Sport, ist zudem Ehrenamtsbeauftragter der Landesregierung Baden- Württemberg. Wacker hatte maßgeblich an der Entwicklung dieses Landesförderprorgamm mitgewirkt und dafür Sorge getragen, dass neben kommunalen Musikschulen auch Musikvereine mit berücksichtigt werden.

Glückwünsche

Eine Abordnung des Hauptorchesters gratulierte
musikalisch Manfred Schuler zu seinem 50.Geburtstag. Der Vorsitzender Klaus
Schwarz bedankte sich  bei Manfred Schuler für die Jahrzehnte lange
Verbundenheit und Verlässlichkeit zu seinem Musikverein. Durch seine
ruhige und ausgeglichene Persönlichkeit bildet er als Tubist  nicht nur
musikalisch ein sicheres Fundament für die Orchestergemeinschaft.
 Herzlichen Dank an Manfred und seine Frau für den  gereichten Imbiss
und Umtrunk.

 

Der Musikverein Neuburgweier überbrachte Katharina Schwarz zu ihrem 18. Geburtstag herzliche Glückwünsche in Form eines Ständchens und wünscht  weiterhin viel Erfolg auf dem bevorstehenden Lebensweg.

Der Musikverein Neuburgweier gratulierte Markus Drescher zu seinem 18. Geburtstag mit einem Ständchen und wünscht weiterhin viel Spaß mit der Musik und viel Erfolg im weiteren Leben.

Der Musikverein gratuliert seinem Ehrenvorsitzenden Adolf

Neu zu seinem 75. Geburtstag.

Das Hauptorchester überraschte ihn an seinem Ehrentag mit

einem musikalischen Ständchen und wünscht noch viele

glückliche und gesunde Jahre im Kreis der Familie und

Musikkameraden.

 

Der MV Neuburgweier gratuliert seinem Ehrenmitglied Peter

Ret und seiner Frau Hanna zur goldenen Hochzeit und

wünscht noch viele, glückliche, gemeinsame Jahre.